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Verglasungsrichtlinien Glas Marte UNIGLAS - Infofolder

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Verglasungssysteme 5.4.6

Verglasungssysteme 5.4.6 Adhäsionsverhalten Die Haftung zwischen Flügelrahmen und Klebung muss dauerhaft sein (siehe 5.4.2). Bei der Klebung auf Glas ist insbesondere auf die Haftung beim Verkleben auf beschichteten und/oder emaillierten Oberflächen zu achten. Hierzu muss Rücksprache mit dem Glashersteller gehalten werden. 5.4.7 Qualitätssicherung Um einen kontinuierlichen Qualitätsstandard sicherzustellen, wird das Erstellen von Prüfplänen für eingehende Materialien, Herstellungsprozesse und Fertigungsendprüfungen empfohlen. 5.4.8 Reparaturfähigkeit Die Möglichkeiten der Reparatur müssen in der Systembeschreibung enthalten sein. Im Reparaturfall muss die Funktionsfähigkeit aller Komponenten und deren Verträglichkeit sichergestellt sein. Dazu muss über eine entsprechende Kennzeichnung die Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Komponenten sichergestellt sein. 5.4.9 Gewährleistung Der Lieferant der geklebten Fensterkonstruktion, in der Regel der Fensterbauer, steht für sein Gewerk, wie es die Gesetzgebung vorgibt, in der Gewährleistung. 5.4.10 Normen und Regelwerke Die nachstehenden Normen und Regelwerke gelten in ihrer jeweils aktuellen und alle Teile umfassenden Ausführung. DIN EN 356 Glas im Bauwesen – Sicherheitssonderverglasung – Prüfverfahren und Klasseneinteilung des Widerstandes gegen manuellen Angriff DIN EN 572 Glas im Bauwesen – Basiserzeugnisse aus Kalk-Natron-Glas DIN 1055 Einwirkungen auf Tragwerke DIN EN 1096 Glas im Bauwesen – Beschichtetes Glas DIN EN 1279 Glas im Bauwesen – Mehrscheiben-Isolierglas DIN EN 1627 – 1630 Fenster, Türen, Abschlüsse – Einbruchhemmung DIN EN 1863-2 Glas im Bauwesen – Teilvorgespanntes Kalk-Natron-Glas DIN 4102 Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen DIN 4108 Wärmeschutz und Energieeinsparung in Gebäuden DIN 4109 Schallschutz im Hochbau DIN 5034 Tageslicht in Innenräumen DIN EN ISO 10077 Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen DIN EN 12150 Glas im Bauwesen – Thermisch vorgespanntes Kalk- Natron-Einscheibensicherheitsglas DIN EN 12412 Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen – Bestimmung des Wärmedurchgangskoeffizienten mittels des Heizkastenverfahrens DIN EN 12488 Glas im Bauwesen – Verglasungsrichtlinien – Verglasungssysteme und Anforderungen für die Verglasungen DIN EN ISO 12543 Glas im Bauwesen – Verbundglas und Verbund-Sicherheitsglas DIN EN 12758 Glas im Bauwesen – Glas und Luftschalldämmung DIN EN 13022 Glas im Bauwesen – Geklebte Verglasungen DIN EN 13501 Klassifizierung von Bauprodukten und Bauarten zu ihrem Brandverhalten Tab. 26: Beispiele für die Darstellung einer Verträglichkeitsmatrix Primer Klebesystem Reinigungsmittel Klebstoff PVC-U Glaslaminate Sekun- Primärdärdichtstofdichtstoff Abstandhalter Dichtlippe a Dichtlippe i Profilbeschichtungen Klötze Klebesystem Reinigungsmittel Primer Klebstoff PVC-U Glaslaminate Sekundärdichtstoff Primärdichtstoff Abstandhalter Dichtlippe a Dichtlippe i Profilbeschichtungen Klötze Kennzeichnung: d = direkter Kontakt, i = indirekter Kontakt, 0 = kein Kontakt | Bei Veränderungen der Systeme muss die Verträglichkeit erneut nachgewiesen sein. 28 | uniGlas ®

Verglasungssysteme DIN EN ISO 13788 Wärme- und feuchtetechnisches Verhalten von Bauteilen und Bauelementen – Raumseitige Oberflächentemperatur zur Vermeidung kritischer Oberflächenfeuchte und Tauwasserbildung im Bauteilinneren – Berechnungsverfahren DIN EN 14179 Glas im Bauwesen - Heißgelagertes thermisch vorgespanntes Kalk-Natron-Einscheibensicherheitsglas DIN EN 15434 Glas im Bauwesen – Produktnorm für lastübertragende und / oder UV-beständige Dichtstoffe DIN 18361 VOB Vergabe und Vertragsordnung für Bauleistungen – Teil C: Allgemeine Technische Vertragsbedingungen für Bauleistungen (ATV); Verglasungsarbeiten DIN 18545 Abdichten von Verglasungen mit Dichtstoffen Technische Richtlinie des Glaserhandwerks 3 „Klotzung von Verglasungseinheiten“ Technische Richtlinie des Glaserhandwerks 17 „Verglasen mit Isolierglas“ Merkblatt Bundesverband Flachglas „Materialverträglichkeit rund um das Isolierglas“ Güte- und Prüfbestimmungen, RAL – GZ 716/1, Abschnitt III, Anhang A: „Verklebte Verglasungen in PVC-Rahmenkonstruktionen“ Ift Rosenheim, VE-08 / 1 Beurteilungsgrundlage für geklebte Verglasungssysteme GUV – SI 8027 Mehr Sicherheit bei Glasbruch VdS 2163 Einbruchhemmende Verglasungen VdS 2270 Alarmgläser VDI 2719 Schalldämmung von Fenstern RAL - GZ 520 Mehrscheiben-Isolierglas; Gütesicherung EnEV Energieeinsparverordnung Alle DIN EN-Normen können angefordert werden beim: Beuth-Verlag GmbH (Alleinverkaufsrecht) 10772 Berlin Telefon: (030) 2601-2260 Telefax. (030) 2601-1260 Internet: www.beuth.de E-Mail: postmaster@beuth.de Erläuterungen: VDI = Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf GUV = Gemeinde Unfall-Versicherung / Bundesverband der Unfallkassen, München VdS= VdS Schadenverhütung GmbH, Köln DIBt = Deutsches Institut für Bautechnik, Berlin 5.5 Sonderverglasungen Sonderverglasungen sind stets sorgfältig zu planen und zu konstruieren. Zur Erhaltung der Funktionstüchtigkeit und Lastabtragung sind eine ganze Reihe wichtiger Aspekte zu beachten. UNIGLAS ® empfiehlt daher bereits im Planungsstadium den Hersteller der Verglasung zu beteiligen. Eine dieser Sonderverglasungen stellen rahmenlose Glasstöße und Ganzglasecken aus Isolierglas dar. Wärmetechnisch sind Glasstöße und Ganzglasecken ungünstig. Jede Außenecke stellt eine geometrische Wärmebrücke dar, die besonders prädestiniert ist, raumseitig geringere Oberflächentemperaturen als die geraden Flächen aufzuweisen. Auch beim Einsatz eines wärmetechnisch verbesserten Randverbundsystems (warme Kante) weist der Randverbundbereich systembedingt stets ungünstigere Dämmeigenschaften (höhere U-Werte) auf als der ungestörte Bereich innerhalb der Glasfläche, für den der nominelle U g -Wert angegeben wird. Es muss daher an den Innenflächen von Glasstößen und Ganzglasecken bereits bei höheren Außentemperaturen und geringeren Raumluftfeuchtigkeiten mit Kondensat gerechnet werden, als bei gerahmten Verglasungen. Auch bei gerahmten Verglasungen ist Kondensat nicht immer zu vermeiden. Entsprechend DIN 4108-2 ist ein vorübergehender Tauwasserausfall in geringen Mengen am Fenster zulässig und stellt somit keinen Reklamationspunkt dar. Sofern es sich bei Glasstößen oder Ganzglasecken nicht mehr um geringe Mengen Kondensat im Sinne der Norm handelt, ist die UNIGLAS ® hierfür nicht zur Verantwortung zu ziehen, da eindringlich auf die bauphysikalischen Zusammenhänge und die sich eventuell daraus ergebenden Konsequenzen hingewiesen wird. uniGlas ® | 29

     

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Glas Marte ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bregenz, Österreich.
1930 gegründet, beschäftigt Glas Marte als Familienbetrieb heute 300 Mitarbeiter und hat sich unter den größten Glasbe- und -verarbeitungsunternehmen Österreichs etabliert.

Unsere Kernmärkte sind Vorarlberg - Österreich, die Schweiz und Deutschland.
Durch innovative Neuentwicklungen exportieren wir in internationale Märkte.
 

GLAS MARTE GMBH


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