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Verglasungsrichtlinien Glas Marte UNIGLAS - Infofolder

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Verglasungssysteme Auf

Verglasungssysteme Auf dieses besondere System bezogen müssen im Hinblick auf das Glas/Laminate folgende Punkte beachtet werden: n UV-Belastung n Feuchtebelastung n Materialverträglichkeit n Zusätzliche mechanische Lasten n Kantenbearbeitung/freie Glaskante n Scherbelastung 5.4.3 Systeme 5.4.3.1 Darstellung der Systeme Abb. 22: Zulässige Klebepositionen und Verglasungssysteme Klebeposition Pos. 1 Gruppe K, mit konventioneller mechanischer Lastabtragung über Klötze außen innen Gruppe L, ohne konventionelle mechanische Lastabtragung, Klebesysteme und Dichtstoff übernehmen vollständig die Lastabtragung außen innen 5.4.2.2.2 Abstandhalter Die Eignung des Abstandhaltersystems muss für diesen Einsatz vorliegen. Pos. 2 außen innen außen innen Seine Funktion muss entsprechend nachgewiesen sein. 5.4.2.2.3 Primär- und Sekundärdichtstoff Die dauerhafte Funktion der Primär- und Sekundärabdichtung muss sichergestellt sein. Besondere Einflüsse von gegebenenfalls auftretender UV-Strahlung, Feuchtebelastung und oder zusätzlich auftretende Scherkräfte sowie die Verträglichkeit aller in Kontakt kommenden Komponenten müssen berücksichtigt werden. Bei mechanisch nicht gesicherten Systemen (z. B. ohne Glashalteleisten) muss der bei diesen Systemen höher belastete Randverbund hinsichtlich Winddruck- und Windsoglasten nach dem Stand der Technik dimensioniert werden. Das kann z. B. Einfluss auf die Höhe der Rückenüberdeckung und die Wahl der Materialien haben. 5.4.2.2.4 Klebstoffsystem Die Auswahl des Klebstoffsystems richtet sich nach dem Fenstersystem und den sich daraus ergebenden Beanspruchungen. Die Randbedingungen in der Klebevariante, hinsichtlich Temperatur-, UV-, und Feuchtebelastung können nachhaltig die Dauerhaftigkeit beeinflussen. Pos. 4 Falzgrund Beispiele für Lösungen mit 3-fach Wärme- Dämmglas außen außen außen außen innen innen innen innen außen außen innen innen Die Wahl des Klebesystems muss dies berücksichtigen (siehe auch 5.4.3). Die dauerhafte Klebeverbindung ist nach dem Stand der Technik nachzuweisen. Die Klebefuge ist entsprechend dem Fenstersystem, den auftretenden Belastungen sowie den Rahmenmaterialien zu dimensionieren. Kombinationen außen innen Last tragende Klebung / MIG Randverbund mit Lastabtrag MIG Randverbund ohne Lastabtrag Verglasungsklotz 26 | uniGlas ®

Verglasungssysteme Die unter 5.4.3.1 gezeigten Abbildungen sind Prinzip- Darstellungen, die die grundsätzlichen Möglichkeiten einer geklebten Verbindung darstellen. Anhand der aufgezeigten Prinzipien lassen sich die jeweils resultierenden Lasteinleitungen ableiten. Bei kombinierten Lösungen muss der sich daraus ergebende zusätzliche Spannungszustand ggf. ergänzend betrachtet werden. 5.4.3.2 Dampfdruckausglech/Entwässerung Der umlaufende Dampfdruckausgleich muss dauerhaft sichergestellt sein. Die eingebrachten Entwässerungs-/ Dampfdruckausgleichsöffnungen müssen der üblichen Dimensionierung entsprechen und ihre Funktion erfüllen. 5.4.3.3 Eignungsprüfung der Komponenten Die Qualität der einzelnen Komponenten muss durch einen Eignungsnachweis sichergestellt sein. Des Weiteren muss die Identität der verwendeten Komponenten nachgewiesen sein. 5.4.4 Allgemeine Bedingungen 5.4.4.1 Klimatische Bedingungen Neben den üblichen und einschlägig bekannten Klimabelastungen und mechanischen Beanspruchungen des Isolierglases sowie der Verklebung im Rahmen sind insbesondere folgende Punkte zu beachten: n Auftretende Scherkräfte durch unterschiedliche temperaturbedingte Ausdehnung der eingesetzten Materialien n Eventuell höhere Temperatur- und UV-Belastung des Randverbundes und der Verklebung n Eventuell veränderter Isothermenverlauf – dadurch möglicher Kondensatbefall an ungewöhnlichen Stellen (z. B. Randverbund, Verklebung) n Eventuell veränderte Falzausbildung, dadurch behinderter Dampfdruckausgleich 5.4.4.2 Mechanische Beanspruchung Die Annahmen der Lasten sind entsprechend der bekannten Normen und Regelwerke zu beachten. Darüber hinaus sind zusätzliche Beanspruchungen aus statischen und dynamischen Lasten möglich und entsprechend zu berücksichtigen wie z. B.: n Ableiten des Eigengewichtes, sowohl über den Randverbund des Isolierglases als auch über die Verklebung zwischen Glas und Rahmen n Verwindungen in der Glasebene in Abhängigkeit von Konstruktion und Format n Eventuelles Kriechverhalten der Klebstoffe bei Gläsern ohne mechanische Lastabtragung n Punktuelle Lasteinleitung durch die Beschläge und Scherkräft auf den Randverbund n Lasten aus der Nutzung n Lastableitung von Wind-/Soglasten im geschlossenen Zustand über mindestens zweiseitig linienförmige Lagerung n Fehlnutzung Die besonderen Lasteinwirkungen auf die Verglasung, den Randverbund und die Verklebung sind systemabhängig zu beurteilen (siehe auch 5.4.3). Der Randverbund von Isolierglaseinheiten, die nach EN 1279 in Verkehr gebracht werden, darf nicht zur Lastabtragung des Eigengewichts über einzelne Scheiben herangezogen werden (z. B. Klotzung). Wenn der Isolierglasrandverbund zur Verklebung (z. B. Falzgrundverklebung) herangezogen wird, wird der Randverbund zusätzlich beansprucht. Diese Lasten müssen berücksichtigt werden. 5.4.4.3 Wärme- / Schall- / Sonnenschutz / Sicherheit / Brandverhalten Die je nach vorgesehener Anwendung zusätzlichen Anforderungen sind gegebenenfalls gesondert nachzuweisen. 5.4.4.4 Sonstige Bedingungen Die Kantenbearbeitung bzw. der Kantenschutz ist systembezogen zu berücksichtigen. 5.4.5 Verträglichkeit Die Verträglichkeit von Materialien muss für den jeweiligen Anwendungsfall nachgewiesen werden (siehe Punkt 5.4.10), wie z. B: n Rahmenmaterial n Abstandhalter Isolierglas n Dichtprofile / Füllprofile n Klebstoff n Glaslaminate n Primär- und Sekundärdichtstoff Isolierglas n Material Verglasungsklötze n Verglasungsdichtstoffe n Klebebänder n Beschichtungen oder Folien auf Glas uniGlas ® | 27

     

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GLAS MARTE



GLAS MARTE ist ein mittelständisches Unternehmen mit Stammsitz in Bregenz (Vorarlberg) und einem weiteren Standort in Itter (Tirol). 1930 gegründet, beschäftigt Glas Marte als Familienbetrieb heute etwa 340 Mitarbeiter und hat sich unter den größten Glasbe- und -verarbeitungsunternehmen Österreichs etabliert.

Unsere Kernmärkte sind Österreich, die Schweiz und Deutschland.
Durch innovative Neuentwicklungen exportieren wir in internationale Märkte.
 

GLAS MARTE GMBH


Brachsenweg 39 • A 6900 Bregenz • T +43 5574 6722-0
F +43 5574 6722-55 • office@glasmarte.at
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