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Verglasungsrichtlinien Glas Marte UNIGLAS - Infofolder

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Grundsätzliches In der

Grundsätzliches In der Regel wird im Randverbund der Gläser ein Kapillarröhrchen eingebaut. Bezogen auf die klare Definition zur Herstellung eines Isolierglases ist dieses Prozedere etwas heikel, bleibt der SZR offen und entspricht so nicht den Forderungen nach Dampfdruck- und Gasdiffusionsdichtheit. Allerdings blieb bis vor kurzer Zeit keine andere Möglichkeit, solche Höhenunterschiede zu überwinden. Die Kapillarröhrchen dürfen weder beim Transport noch beim Verglasen beschädigt werden. Kürzen, knicken und/ oder verschließen des Kapillarröhrchens ist nicht zulässig und kann zu Kondensat im SZR führen. Die Kapillarröhrchen sind vorzugsweise an den Höhenkanten oder an der oberen Seitenkante des Isolierglases zu verglasen. Eine dritte Variante ist der Einbau eines Druckausgleichventils, dessen Eignung nachgewiesen sein muss. 3.3 Transport bei großflächigen Scheiben Während des Transports von großflächigen Isolierglasscheiben können durch Fahrteinwirkung die einzelnen Scheiben der Isolierglas-Einheit in Eigenschwingungen versetzt werden. Zur Vermeidung von Schäden sollte der SZR deshalb mindestens 16 mm betragen. In Einzelfällen ist es möglich, beim hermetischen Verschluss des SZR den Luftdruck am Einbauort zu simulieren und den Gasdruck im SZR entsprechend anzupassen. Es entstehen „deformierte“ Isoliergläser in den Produktionen, die ihre korrekte, planparallele Form erst am Einbauort erlangen. So hergestellte Isoliergläser sind absolut konform mit den Herstellungs-Anforderungen und -Richtlinien. Das kurzzeitige „Ein- oder Ausbauchen“ von der Produktion bis hin zum Einbauort hat keinerlei Auswirkungen auf die Lebensdauer des Isolierglases, weil nach Einbau das System dauerhaft entlastet ist. 20 | uniGlas ®

i Grundsätzliches 4 Glasfalz und Verklotzung von Isolierglas 4.1 Glasfalzabmessungen Die Verglasung eines Fensters umfasst die Lagerung der Verglasungseinheit im Fensterrahmen und die Abdichtung zwischen der Verglasungseinheit und dem Rahmen. Die Lagerung der Verglasungseinheit muss durch eine sachgemäße Klotzung vorgenommen werden. Die Abdichtung (Versiegelung oder Dichtprofile) zwischen Rahmen und Verglasungseinheit muss regendicht und ferner dicht gegen Luftzug sein. Der Spielraum zwischen Scheibenkante und Falzgrund muss mindestens 5 mm betragen. Abb. 17: Falzabmessungen a1 ➤ ➤ ➤ ➤ b e ➤ t ➤ ➤ ➤ a2 c ➤ ➤ ➤ ➤ Vor Beginn der Verglasungsarbeiten muss der Glasfalz unabhängig vom Rahmenmaterial in trockenem, staubund fettfreiem Zustand sein. Bei Holzfenstern müssen der Glasfalz und die Glashalteleiste grundiert und der erste Zwischenanstrich aufgebracht und trocken sein. Tab. 24: Glasfalzhöhen, Mindestmaße in mm Längste Seite der Glasfalzhöhe h bei Verglasungseinheit Einfachglas Mehrscheiben-Isolierglas* bis 1000 10 18 über 1000 bis 3500 12 18 über 3500 15 22 * Bei Kantenlängen bis 500 mm darf mit Rücksicht auf eine schmale Sprossenausbildung die Glasfalzhöhe auf 14 mm und der Glaseinstand auf 11 mm reduziert werden. Bei schwergewichtigen Scheibenformaten bitte Rücksprache mit dem Hersteller. Hinweis: Dreifach-Isoliergläser haben eventuell aus statisch konstruktiven Gründen einen höheren Randverbund. Aufgrund zulässiger Abmaße nach den Richtlinien zur Beurteilung der visuellen Qualität von Glas sind unter Umständen größere Glasfalzhöhen, als nach DIN 18 545 gefordert, anzusetzen. h ➤ g ➤ ➤ Tab. 25: Mindestdicken der Dichtstoffvorlagen a1 und a2 in mm bei ebenen Verglasungseinheiten a1 Dicke der Dichtstoffvorlage außen a2 Dicke der Dichtstoffvorlage innen b Glasfalzbreite c Auflagebreite der Glashalteleiste d Breite der Glashalteleiste e Dicke der Verglasungseinheit 4.2 Forderungen an den Glasfalz Die Forderungen an den Glasfalz sind in DIN 18545, Teil 1, festgelegt. Für die Verglasung von Isolierglasscheiben sind Glashalteleisten erforderlich. Im Regelfall werden diese raumseitig angebracht. Bei Hallenbad- oder Schaufensterverglasungen sollen die Glashalteleisten außenseitig angebracht werden (vgl. Kap. 8.5.1). ➤ d g Spielraum zwischen Scheibe und Glasfalzgrund h Glasfalzhöhe i Glaseinstand (soll lt. DIN 18545, Teil 1, in der Regel 2/3 der Glasfalzhöhe betragen, darf jedoch 20 mm nicht überschreiten) t Gesamtfalzbreite ➤ Längste Seite der Werkstoff des Rahmens Verglasungseinheit Holz Kunststoff, Oberfläche Metall, Oberfläche hell dunkel hell dunkel [mm] a1 und a2* [mm] bis 1500 3 4 4 3 3 über 1500 bis 2000 3 5 5 4 4 über 2000 bis 2500 4 5 6 4 5 über 2500 bis 2750 4 - - 5 5 über 2750 bis 3000 4 - - 5 - über 3000 bis 4000 5 - - - - * Die innere Dichtstoffdicke a2 darf bis 1 mm kleiner sein. Nicht angegebene Werte sind im Einzellfall zu vereinbaren. Bei Verglasungen mit dichtstofffreiem Falzraum sind entsprechende Öffnungen für den Dampfdruckausgleich anzubringen. uniGlas ® | 21

     

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GLAS MARTE



GLAS MARTE ist ein mittelständisches Unternehmen mit Stammsitz in Bregenz (Vorarlberg) und einem weiteren Standort in Itter (Tirol). 1930 gegründet, beschäftigt Glas Marte als Familienbetrieb heute etwa 340 Mitarbeiter und hat sich unter den größten Glasbe- und -verarbeitungsunternehmen Österreichs etabliert.

Unsere Kernmärkte sind Österreich, die Schweiz und Deutschland.
Durch innovative Neuentwicklungen exportieren wir in internationale Märkte.
 

GLAS MARTE GMBH


Brachsenweg 39 • A 6900 Bregenz • T +43 5574 6722-0
F +43 5574 6722-55 • office@glasmarte.at
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