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GM UNIGLAS SUN - Produktreport

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UNIGLAS SUN - Sonnenschutzisolierglas Sonnenschutz und Wärmedämmung

UNIGLAS

UNIGLAS ® SUN SONNENSCHUTZISOLIERGLAS allgemeine beschreibung informationen Wirkungsweise: Der Grad der Sonnenschutzwirkung einer Verglasung wird durch den Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) bestimmt. Die Gesamtenergie setzt sich zusammen aus der Sonnenenergie, die direkt durch das Glas in das Innere des Raumes gelangt und der Energie, die bei Glaserwärmung nach innen abgegeben wird. Je kleiner der g-Wert, desto höher ist die Sonnenschutzwirkung. Der g-Wert von modernen Sonnenschutzgläsern liegt im Bereich zwischen 0,20 und 0,46 – die Werte von Wärmedämmisoliergläsern liegen zwischen 0,6 und 0,63. Diese besitzen einen niedrigen Wärmedurchlassgrad, damit die Wärme an kalten Tagen nicht entweicht. Der Wärmedurchlassgrad wird durch den Wärmedurchgangskoeffizient Ug beschrieben (2). Als Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) bezeichnet man die Summe aus Strahlungstransmission – direkter Durchgang (1a) – und sekundärer Wärmeabgabe (1b) des Glases, die durch die Strahlungsabsorption des Glases verursacht wird. Glasarten: Moderne Gläser für den Sonnenschutz werden entweder eingefärbt oder beschichtet bzw. sind eine Kombination aus beiden Verfahren. Bei eingefärbten Gläsern ist der Strahlungsabsorptionsgrad sehr hoch und deshalb sollten diese zu ESG-Gläsern vorgespannt werden. Die Sonnenschutzwirkung basiert hierbei auf der hohen StrahIungsabsorption. Durch Teilbeschattung erwärmt sich die Scheibenoberfläche unterschiedlich und wird der Temperaturunterschied bei Floatglasscheiben (40 K) zu gross, bricht die Scheibe. Durch thermisches Vorspannen ist es möglich, die Temperaturwechselbeständigkeit auf 200 K zu erhöhen und damit die Bruchgefahr zu minimieren. Sonnenschutzgläser, die auf beschichtetem Floatglas basieren, zeichnen sich durch eine hohe, nicht sichtbare Strahlungs-Reflexion aus. Bei den Beschichtungsverfahren unterscheiden wir pyrolitische Verfahren (bei denen flüssige Metalloxide auf heisses Glas direkt im Floatprozess aufgetragen werden) und das Magnetron-Hochvakuum-Verfahren, welches zur zeit das modernste und technisch fortschrittlichste Verfahren darstellt. Es zeichnet sich durch aussergewöhnliche Gleichmässigkeit der aufgetragenen Schichtdicken, besondere Farbneutralität und damit die Sicherstellung einer gleichbleibenden Farbwiedergabe aus. Im Rahmen des Magnetron-Verfahrens ist aber auch eine vielschichtige Farbgestaltung in einem sehr breiten Farbspektrum reproduzierbar. Aufgrund der höheren Strahlungsabsorption bei allen Sonnenschutzgläsern ist es empfehlenswert, den SZR auf 12 mm, maximal 16 mm zu begrenzen. Bei einer hinterlüfteten Aussenwandfassade müssen die vorgespannten Gläser zusätzlich einen Heisslagerungstest (Heat-Soak) durchlaufen, damit Spontanbrüche (NickelsuIfideinschIüsse) weitestgehend ausgeschlossen sind. 1a + 1b g-Wert 2 Ug-Wert 3 Klima 4 Heizung Strahlungs-Reflexion, -Absorption und -Transmission. Das Ergebnis ist immer 100 % = RAT Zusatzfunktionen: Wärmedämmung Werden die Sonnenschutzgläser als Isoliergläser mit entsprechenden Beschichtungen produziert, so sorgen sie im Winter und bei Kältephasen dafür, dass die Wärme im Raum deutlich weniger nach aussen entweicht. Schallschutz Als Isolierglas gefertigt, erhalten Sonnenschutzgläser durch asymmetrische Aufbauten und/oder einem speziellen Akustik-Verbund die schalldämmende Wirkung. Sicherheit Sonnenschutzgläser können als Einscheiben- oder Verbundsicherheitsgläser hergestellt werden. So haben sie eine einbruchhemmende Wirkung und schützen im Bruchfall vor Verletzungen. Reduzierung des Energieverbrauches durch Sonnenschutzglas Gemäss der Richtlinie Nr. 6 „Energieeinsparung und Wärmeschutz“ des österreichischen Institutes für Bautechnik (OIB) ist die sommerliche Überwärmung von Gebäuden – mit Verweis auf die ÖNORM B 8110-3 – zu vermeiden. Für Deutschland ist hierzu DIN 4108-2 zu beachten. In der Schweiz ist der sommerliche Wärmeschutz in der SIA 380/1 geregelt. Legende: ED ............. Elementdicke in mm Ug-Wert ...... in W/m 2 K nach EN 673 g-Wert .........in % nach EN 410 τ ν -Wert ...... Lichttransmissionswert in % nach EN 410 ρ ν .............. Reflexion aussen in % 10

Sonnenschutzglas Einen besonders hohen Stellenwert in der Zukunft moderner Isoliergläser nimmt der sommerliche Wärmeschutz ein. Es erscheint wie ein Zielkonflikt: Gewinnung von winterlicher Sonnenenergie und Schutz vor sommerlicher Überhitzung durch Sonneneinstrahlung. Dieser vermeintliche Widerspruch kann durch intelligenten Einsatz von Sonnenschutzglas gelöst werden. Der Gesetzgeber in Deutschland hat beispielsweise erkannt, dass er bezüglich des sommerlichen Wärmeschutzes bei einem Fensterflächenanteil von mehr als 30 % an der Gesamt-Gebäudehülle besondere Anforderungen erheben muss. Klimatisierte Gebäude müssen so ausgeführt werden, dass die Kühlleistung minimiert wird. Neben modernen Sonnenschutzbeschichtungen sind oft Jalousien, aussenliegend oder im Isolierglas (UNIGLAS ® SHADE) eingebaut, unumgänglich. An Sonnenschutzgläser werden heute vielfältige Anforderungen gestellt: - hohe Lichtdurchlässigkeit ➔ optimale Nutzung des natürlichen Tageslichtes - gute Wärmedämmung Ug-Wert ➔ geringer Energieverbrauch und hervorragende Raumbehaglichkeit - angepasster Sonnenschutz ➔ um auch im Winter eine passive Nutzung der Sonnenenergie zu ermöglichen Dabei sind gestalterische Ansprüche hinsichtlich Farbe und Reflexion zu erfüllen. Vorzüge - Sehr niedrige g-Werte möglich - Preiswert - Einfache Reinigung - Einsatz auch bei grossen Gebäudehöhen und Windlasten möglich - Grossformatige Fassaden realisierbar - Bieten gleichzeitig sehr gute Wärmedämmung - Zusatzfunktionen wie Schallschutz und Einbruchschutz - Geeignet für denkmalgeschützte Bauten Einschränkungen - Kein Blendschutz, kein Sichtschutz - Bei entsprechend niedrigen g-Werten/Lichttransmissionswerten „Verdunklung“ des Raumes 11

     

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Sicherheits+Isolierglaswerke • Systeme • Werkstätten • Glasbau

Glas Marte ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bregenz, Österreich.
1930 gegründet, beschäftigt Glas Marte als Familienbetrieb heute 300 Mitarbeiter und hat sich unter den größten Glasbe- und -verarbeitungsunternehmen Österreichs etabliert.

Unsere Kernmärkte sind Vorarlberg - Österreich, die Schweiz und Deutschland.
Durch innovative Neuentwicklungen exportieren wir in internationale Märkte.
 

GLAS MARTE GMBH


Brachsenweg 39 • A 6900 Bregenz • T +43 5574 6722-0
F +43 5574 6722-55 • office@glasmarte.at
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